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Geschichte
Geschichte des Pullacher Berchmanskollegs und der Pater-Rupert-Mayer-Schulen
1917 Aufhebung des Jesuitengesetzes und Rückkehr der Jesuiten nach Deutschland
02.02.1921 Gründung der Oberdeutschen Ordensprovinz (608 Mitglieder)
24.08.1924 Grundsteinlegung des Berchmanskollegs, einer philosophischen Hochschule
05.10.1925 Beginn des Studienbetriebs
27.11.1925 Genehmigung durch das Bayerische Kultusministerium
1925-1927 Studium Karl Rahners an der Hochschule
31.01.1926 offizielle Einweihung durch Kardinal Faulhaber
1928-1931 Studium Alfred Delps an der Hochschule
1930/1931 künstlerische Ausgestaltung der Kapelle, der heutigen Schulkirche
08.09.1932 Anerkennung als philosophische Fakultät (mit Promotionsrecht)
23.04.1935 geheime Anweisung an die Gestapo, das Kolleg zu überwachen
1938 Einberufung der Ordensstudenten zur Wehrmacht
Beginn der Lehrtätigkeit Lothar Königs
(Student der Hochschule von 1926 bis 1929)
Herbst 1939 Einrichtung eines Hilfskrankenhauses im Ostflügel
06.|07.09.1943 verheerender britischer Luftangriff
Verlegung des Krankenhauses in die Pullacher Volksschule
Reparatur des Daches und der Heizung
Umzug eines Teils des Münchner Generalkommandos in den Ostflügel
22.12.1944 Beschlagnahmung des Südflügels für die Reichsbahndirektion
23.02.1945 Ausquartierung fast aller Jesuiten nach Maria Eck
29.04.1945 Flucht der Mitarbeiter von Generalkommando und Reichsbahndirektion beim Einmarsch amerikanischer Truppen
Einrichtung eines deutschen Militärlazaretts im Frontflügel
Einzug polnischer Jesuiten, die im KZ Dachau inhaftiert gewesen waren
22.08.1945 Rückkehr der Professoren und Studenten aus Maria Eck
25.09.1945 Wiederbeginn des regulären Studienbetriebes
Einrichtung einer theologischen Fakultät (Dekan 1945-1948: Karl Rahner)
Herbst 1948 Umzug der theologischen Fakultät nach Büren
30.08.1948 Das Stadtschulamt der Landeshauptstadt erteilt dem Katholischen Familienwerk die Genehmigung zur Einrichtung und Führung eines privaten Unterrichts-
unternehmens mit dem Titel "Familienwerk der Arbeitsgemeinschaft für Familienerziehung".
1950 Marga Müller und Gudrun Weißmann eröffnen in einer von der US-Army geräumten Baracke am Biederstein in Schwabing einen Kindergarten (heutiger Marga-Müller-Kindergarten).
05.01.1950 Das Schulreferat der Landeshauptstadt genehmigt die Errichtung und den Betrieb des Kindergartens.
1953 Marga Müller gründet in zwei Wohnräumen ihres Privathauses in der Kuni-gundenstraße eine Volksschule, deren erste Rektorin Marianne Fischer wird.
15.09.1953 Die Regierung von Oberbayern genehmigt die Errichtung und den Betrieb der Volksschule.
1956 Der Kindergarten zieht in die Kunigundenstraße um.
29.10.1957 Die Volksschule wird staatlich anerkannt.
1959 Die umgebaute Seidl-Villa in der Maria-Josepha-Straße wird zum neuen Domizil des Kindergartens.
16.03.1960 Josef Kardinal Wendel weiht das total renovierte Haus ein. Darin werden etwa 350 Kinder betreut.
1962 Die Volksschule erhält einen Aufbauzug, der zur Mittleren Reife führt, und gleichzeitig wird ein Gymnasium gegründet.
Für beides stellt die Gebrüder-Hettlage-Stiftung ein Gebäude in der Seestraße kostenlos zur Verfügung.
In allen vier Einrichtungen des Katholischen Familienwerks werden inzwischen über 550 Kinder betreut.
24.04.1963 Das Kultusministerium genehmigt die Errichtung eines Neusprachlichen Gymnasiums mit Tagesheim.
Sommer 1969 Plan zur Verlegung der Hochschule nach Schwabing in die Kaulbachstraße (Nähe Ludwig-Maximilians-Universität)
  Das Katholische Familienwerk kauft mithilfe der Erzdiözese München und Freising das Berchmanskolleg und verlegt das Gymnasium und die an Stelle des Aufbauzugs neu errichtete Realschule dorthin.
08.08.1969 Das Kultusministerium genehmigt die Errichtung einer Realschule mit Tagesheim.
Sommer 1971 Umzug der Jesuiten nach München und Beginn des Vorlesungsbetriebs in der neuerbauten Hochschule
Herbst 1971 Kindergarten und Volksschule ziehen nach Pullach um.
19.01.1972 Julius Kardinal Döpfner weiht die Tagesheimschulen ein.
13.09.1973 Das Pater-Rupert-Mayer-Gymnasium erhält die staatliche Anerkennung.
01.10.1974 Die Realschule erhält die staatliche Anerkennung.
Sept. 1975 Das Kultusministerium nimmt das Gymnasium in den Kollegstufenversuch auf.
10.07.1975 Das Katholische Familienwerk feiert sein 25jähriges Bestehen.
01.07.1976 Ein Großbrand zerstört Dreiviertel des Dachgeschosses.
April 1978 Dem Gymnasium wird ein Humanistischer Zweig angegliedert.
Im gleichen Jahr wird der erste KFW-Tag ("Sommerfest") gefeiert.
21.11.1978 Das Kultusministerium verleiht dem Gymnasium seinen heutigen Namen.
22.03.1979 Joseph Kardinal Ratzinger weiht die Büste Pater Rupert Mayers, die Barbara von Kalckreuth geschaffen hat.
19.02.1981 Eine Doppelturnhalle wird auf dem Nordgelände eingeweiht, muss jedoch schon 1996 wegen Baumängel wieder abgerissen werden.
07.07.1981 Tod Marga Müllers
1982 Ein Großteil der Außensportanlagen wird errichtet.
03.05.1987 Die Schulgemeinde nimmt an der Seligsprechung Pater Rupert Mayers im Olympiastadion teil.
1989 Die ersten Grundschulklassen ziehen ins umgebaute Südgebäude ein. Die dringend notwendige Renovierung des Altbaus beginnt, die mit Unterbrechungen bis Sommer 1994 dauert.
10.01.1994 Die Erzdiözese München und Freising übernimmt vom Katholischen Familienwerk die Trägerschaft.
12.06.1997 Die frisch renovierte Schulkirche wird wiedereröffnet und auf dem Südgelände eine Dreifachturnhalle eingeweiht.
Mai 1999 Nach gründlichem Umbau wir der Tagesheimpavillon der Volksschule im Südgelände eingeweiht.
2001 Es wird damit begonnen, die bis dahin dreizügige Grundschule vierzügig auszubauen, wozu der erste Klassenzimmercontainer im Südgelände errichtet wird. Parallel dazu wird mit dem Aufbau der sechstufigen Realschule begonnen.
Februar 2004 Die Totalrenovierung des sog. Jesuitenbaus ist abgeschlossen, sodass ein neuer Bibliotheks- und Kunstsaal, großzügige Musikräume, ein heller Direktorats- und Lehrerzimmerbereich des Gymnasiums und vor allem eine große Aula mit einer hochwertigen Bühnenausstattung zur Verfügung stehen.
Pater-Rupert-Mayer-Realschule
Pater-Rupert-Mayer-Gymnasium
Marga-Müller-Kindergarten